Affiliate-ROI Rechner
Formel (Einnahmen − Aufwand) ÷ Aufwand Richtwert solide ab 200 % p. a. Perspektive Content Creator
Eingaben
Affiliate-Einnahmen
Aufwand
Weitere Hebel · Zeitraum, für Rendite p. a. und Amortisation
Über wie viele Monate der Ertrag anfällt.
Ergebnis
Amortisiert nach
3,0 Monaten
bei gleichmässigem Ertrag
Kumulierter Netto-Ertrag über den Zeitraum
Was ist Affiliate-ROI? Formel, Beispiel & Benchmarks
Berechne den ROI deiner Affiliate-Aktivitäten aus Aufwand und Provisionserträgen. Erkenne deine profitabelsten Programme.
Der Affiliate-ROI misst die Profitabilität deiner Affiliate-Aktivitäten im Verhältnis zum eigenen Aufwand. Er folgt derselben Logik wie der allgemeine Return on Investment (ROI) – nicht zu verwechseln mit dem Provisionssatz des Programms, der die Einnahmenseite bestimmt. Entscheidend für den ROI ist der eigene Aufwand: Content-Erstellung, Tools und vor allem die eigene Zeit, bewertet mit einem realistischen Stundensatz. Wer nur externe Kosten berücksichtigt, überschätzt die tatsächliche Profitabilität erheblich. Dieselbe Rechnung ohne Kanalbezug führt der ROI Rechner aus. Wie Affiliate-Marketing als Ganzes funktioniert – Vergütungsmodelle, Netzwerke, Tracking –, steht im Grundlagenartikel.
Affiliate-ROI Formel – so berechnest du ihn
Affiliate-ROI (%) = (Einnahmen − Aufwand) ÷ Aufwand × 100
Rendite p. a. (%) = Affiliate-ROI gesamt × 12 ÷ Betrachtungszeitraum
Affiliate-ROI berechnen – Beispiel mit Zahlen
1.200 € Affiliate-Einnahmen (entspricht z. B. 12.000 € Umsatz × 10 % Provision) bei 300 € Aufwand:
Für jeden Euro Aufwand entstehen 3 Euro Netto-Ertrag – ein solider Affiliate-ROI, der sich weiter steigern lässt, wenn Aufwand sinkt oder Einnahmen wachsen.
Guter Affiliate-ROI: Benchmarks und Einordnung
Die Einordnung misst die annualisierte Rendite (p. a.), nicht den rohen Affiliate-ROI. Ein negativer Wert in den ersten Monaten ist typisch, da neue Inhalte Anlaufzeit (oft 6–12 Monate) brauchen, bevor sie dauerhaft Einnahmen generieren.
Evergreen-Content mit wiederkehrenden Provisionen (SaaS, Subscriptions) erreicht langfristig 200–400 % p. a. und mehr – einmal erstellt, generiert er dauerhaft Einnahmen ohne weiteren Aufwand.
Affiliate-ROI steigern: 3 bewährte Hebel
- Aufwand realistisch erfassen: Die häufigste Fehlerquelle ist, die eigene Zeit zu ignorieren. Bewerte jede Stunde mit deinem realistischen Stundensatz – erst dann zeigt der ROI das wahre Bild. Ein Artikel, der 8 Stunden à 80 € kostet, hat 640 € Aufwand, auch wenn keine externe Rechnung existiert.
- Bestehende Top-Inhalte mit Links aktualisieren: Ein Content-Refresh eines bereits rankenden Artikels kostet einen Bruchteil des Aufwands eines neuen Inhalts – und kann den ROI durch direkte Einnahmen-Steigerung ohne nennenswerten Aufwand-Anstieg vervielfachen.
- Recurring Commissions systematisch nutzen: Programme mit monatlich wiederkehrenden Provisionen erhöhen den ROI über Zeit, ohne dass weiterer Aufwand entsteht. Ein einmal vermittelter SaaS-Kunde kann über 12–24 Monate ein Vielfaches der ursprünglichen Provision generieren.
Häufige Fragen
Was ist der Affiliate-ROI?
Lohnt sich ein Affiliate-Programm, wenn man den eigenen Einsatz mitrechnet? Genau das zeigt der Affiliate-ROI: Er stellt die Einnahmen dem gesamten Aufwand gegenüber – Content, Tools und die eigene Zeit für Linkaufbau und Pflege. Die Formel lautet: (Affiliate-Einnahmen − Aufwand) ÷ Aufwand × 100. Beispiel: 1.200 € Einnahmen bei 300 € Aufwand = 300 % ROI.
Wie berechnet man den Affiliate-ROI?
Affiliate-ROI (%) = (Affiliate-Einnahmen − Aufwand) ÷ Aufwand × 100. Der Aufwand sollte alle direkt zurechenbaren Kosten umfassen: Content-Erstellung, Agentur- oder Freelancer-Kosten, anteilige Tool-Abos und – besonders wichtig – eigene Arbeitsstunden bewertet mit einem realistischen Stundensatz. Ein ROI, der nur externe Ausgaben berücksichtigt, überschätzt die tatsächliche Profitabilität erheblich.
Was ist ein guter Affiliate-ROI?
Affiliate-ROI unter 0 %: Der Aufwand übersteigt die Einnahmen – prüfe, ob der Zeitraum zu kurz ist (neue Inhalte brauchen Anlaufzeit) oder ob das Programm/die Nische grundlegend unpassend ist. 0–200 %: Ausbaufähig, oft normal in der Aufbauphase. 200–400 %: Solider ROI für ein etabliertes Affiliate-Setup. Über 400 %: Hervorragend – typisch für Evergreen-Content mit wiederkehrenden Provisionen, der einmal erstellt dauerhaft Einnahmen generiert.
Ist ein höherer Affiliate-ROI immer besser?
Ein höherer Affiliate-ROI ist grundsätzlich das Ziel, aber er ist nur aussagekräftig, wenn der Aufwand vollständig eingerechnet ist – inklusive eigener Arbeitsstunden zu einem realistischen Stundensatz. Ein ROI, der nur externe Ausgaben berücksichtigt, sieht künstlich hoch aus. In der Aufbauphase ist ein niedriger oder negativer Wert zudem normal, weil neue Inhalte Anlaufzeit brauchen.