Channel-Mix Rechner
Erkenne, wie der Umsatz sich auf deine Kanäle verteilt – und ob eine gefährliche Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform entsteht.
Paid Ads
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SEO / Organisch
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Social
Affiliate
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Gesamtumsatz
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Grösster Einzelkanal
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Kanal-Verteilung (Umsatz)
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Miss die Gesamteffizienz aller Kanäle mit dem Blended ROAS.
Was ist der Channel-Mix? Definition & Berechnung
Der Channel-Mix zeigt, wie der Gesamtumsatz auf einzelne Marketingkanäle verteilt ist. Er macht auf einen Blick sichtbar, welche Kanäle wie viel zum Geschäftsergebnis beitragen – und ob eine strukturelle Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform entsteht. Wer weiss, wie sein Umsatz verteilt ist, kann gezielt diversifizieren und Risiken reduzieren.
Gesamtumsatz (€) = Paid Ads + SEO + E-Mail + Social + Affiliate
Anteil je Kanal (%) = Kanal-Umsatz ÷ Gesamtumsatz × 100
Hinweis Affiliate: Erfasse hier den Verkaufsumsatz, den Partner über Affiliate-Links in deinen Shop geleitet haben (Brand-Sicht) – nicht die Provisionseinnahmen eines Publishers.
Channel-Mix berechnen – Beispiel mit Zahlen
8.000 € Paid, 5.000 € SEO, 3.000 € E-Mail, 2.000 € Social, 2.000 € Affiliate:
Guter Channel-Mix: Richtwerte und Einordnung
Trägt ein einzelner Kanal dauerhaft über 50–60 % des Umsatzes, entsteht eine strukturelle Abhängigkeit. Algorithmus-Änderungen, Kostenanstiege oder Policy-Änderungen dieser Plattform treffen das Geschäft dann überproportional. Ein ausgewogenerer Mix reduziert dieses Risiko – auch wenn er kurzfristig nicht die effizienteste Verteilung darstellt. Die Frage ist nicht nur «welcher Kanal bringt heute am meisten», sondern auch «was passiert, wenn dieser Kanal wegfällt».
Die Karte «Grösster Einzelkanal» oben nimmt dir diese Einordnung ab und macht die Abhängigkeit sofort sichtbar: Liegt dein dominantester Kanal unter 40 %, giltst du als gut diversifiziert; zwischen 40 und 60 % heisst es beobachten; über 60 % besteht ein hohes Abhängigkeitsrisiko. So erkennst du eine gefährliche Plattform-Abhängigkeit, bevor eine einzelne Änderung dieses Kanals dein Geschäft trifft.
Channel-Mix optimieren: Budget auf die besten Kanäle verteilen
- Quartalsweise neu prüfen: Der Channel-Mix verschiebt sich saisonal – was im Q1 gilt, kann im Q4 anders aussehen. Regelmässige Analyse verhindert, dass Abhängigkeiten unbemerkt entstehen.
- Neue Kanäle mit Testbudget aufbauen: Bevor ein bestehender Kanal dominiert, neue Kanäle mit kleinem Budget aufbauen und iterieren. Der Aufbau organischer Kanäle (SEO, E-Mail) braucht Zeit – frühzeitig starten.
- Profitabilität pro Kanal einbeziehen: Ein hoher Umsatzanteil ist nicht automatisch profitabel. Den Channel-Mix immer zusammen mit dem Kanal-spezifischen ROAS oder Deckungsbeitrag betrachten.
Häufige Fragen
- Was ist der Channel-Mix im Marketing?
- Der Channel-Mix ist die prozentuale Aufteilung deines Umsatzes nach Herkunftskanal – wie viel kommt aus Paid Ads, wie viel aus SEO, wie viel aus E-Mail und so weiter. Er beantwortet auf einen Blick, worauf dein Geschäft umsatzseitig wirklich steht.
- Wie berechnet man den Channel-Mix-Anteil?
- Anteil je Kanal (%) = Kanal-Umsatz ÷ Gesamtumsatz × 100. Der Gesamtumsatz ergibt sich aus der Summe aller Kanal-Umsätze. Beispiel: Paid 8.000 €, SEO 5.000 €, E-Mail 3.000 €, Social 2.000 €, Affiliate 2.000 € → Gesamt 20.000 € → Paid 40 %, SEO 25 %, E-Mail 15 %, Social 10 %, Affiliate 10 %.
- Was ist ein gesunder Channel-Mix?
- Es gibt keinen universellen Idealwert. Als Faustregel gilt: Trägt ein einzelner Kanal dauerhaft über 50–60 % des Umsatzes, entsteht eine strukturelle Abhängigkeit. Ein ausgewogenerer Mix reduziert das Risiko durch Plattform-Änderungen oder Kostenanstiege.
- Wie oft sollte man den Channel-Mix analysieren?
- Mindestens quartalsweise, da sich Kanal-Performance saisonal verschiebt. Bei aktiver Skalierung oder Kampagnenänderungen empfiehlt sich eine monatliche Überprüfung.