Marketing-Rechner

Bruttomarge Rechner

Formel (Preis − Kosten) ÷ Preis Ergebnis Marge in % und je Stück Richtwert E-Commerce solide ab 35 %

Eingaben

Verkaufspreis
Der Brutto-Verkaufspreis pro Einheit, so wie der Kunde ihn zahlt.
€
Selbstkosten
Herstellungs-, Einkaufs- und variable Kosten pro Einheit. Fixkosten und Werbung gehören nicht hinein.
€

Ergebnis

50,0 % Deckungsbeitrag · 50,00 €

Break-Even-ROAS

2,00x

1 ÷ Marge, darunter verliert jede Kampagne

Aufschlag

100,0 %

auf die Selbstkosten

Break-Even-ROAS je Bruttomarge

Was ist Bruttomarge? Definition, Formel & Einordnung

Berechne Bruttomarge und Deckungsbeitrag – die Basis jeder profitablen Ads-Entscheidung.

Die Bruttomarge (oder Deckungsbeitragsmarge) zeigt, welcher Prozentsatz deines Umsatzes nach Abzug aller variablen Kosten für Fixkosten und Marketingausgaben zur Verfügung steht. Sie ist das Fundament jeder profitablen Ads-Strategie: Ohne ausreichende Marge ist kein Break-Even ROAS erreichbar, den ein echter Kanal liefern kann.

Bruttomarge = ((Verkaufspreis − Selbstkosten) ÷ Verkaufspreis) × 100

Bruttomarge berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen

Ein Produkt wird für 80 € verkauft, Waren- und Herstellungskosten betragen 32 €:

Verkaufspreis (VK) 80 €
Waren- / Herstellungskosten 32 €
Deckungsbeitrag = 80 − 32 = 48 €
Bruttomarge = 48 ÷ 80 × 100 = 60 %
Break-Even ROAS = 1 ÷ 0,60 = 1,67x

60 % Marge sind eine starke Ausgangslage: Deine Kampagnen müssen nur 1,67x ROAS erreichen, um profitabel zu sein – viel einfacher als bei 30 % Marge (Break-Even ROAS dann 3,33x). Kampagnen-Limits berechnen →

Gute Bruttomarge: Einordnung für E-Commerce

Die Bruttomarge lässt sich grob in drei Zonen einordnen:

Kritisch – kaum profitables Paid-Marketing < 20 %
Solide – Basis für Google Shopping & Meta Ads 35–60 %
Stark – gute Voraussetzungen zum Skalieren ab 60 %

Der Break-Even-ROAS folgt direkt aus der Marge (1 ÷ Marge): 20 % → 5x, 40 % → 2,5x, 60 % → 1,67x. Software und digitale Produkte erzielen oft 70–85 % Bruttomarge. Wer Marge und Aufschlag verwechselt, rechnet sich dabei systematisch reich — 50 % Aufschlag ergeben nur 33,3 % Marge; die Umrechnung steht im Guide Marge berechnen.

Bruttomarge verbessern: Einkauf, Pricing & Produktmix

  • Preis anheben: +10 % auf den Verkaufspreis bei gleichen Kosten steigert die Marge überproportional, besonders bei geringer Preiselastizität.
  • Einkaufskosten senken: Volumenverhandlungen, alternative Lieferanten oder schlankere Verpackungen erhöhen den Deckungsbeitrag direkt.
  • Produkt-Mix optimieren: Schalte Ads nur für margenstarke Artikel – margenschwache Produkte verschlechtern die gesamte Kampagnen-Effizienz.

Häufige Fragen

Was ist die Bruttomarge?

Die Bruttomarge ist der Anteil deines Verkaufspreises, der nach den variablen Kosten – Einkauf, Produktion, Versand – als Deckungsbeitrag übrig bleibt. Dieser Rest ist das Geld, aus dem Werbung, Fixkosten und Gewinn bezahlt werden – deshalb entscheidet die Marge darüber, wie viel Spielraum du im Paid-Marketing hast.

Wie berechnet man Bruttomarge und Deckungsbeitrag?

Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − Selbstkosten. Bruttomarge = (Deckungsbeitrag ÷ Verkaufspreis) × 100. Beispiel: Verkaufspreis 100 €, Selbstkosten 50 € → Deckungsbeitrag = 50 €, Bruttomarge = 50 %.

Was ist eine gute Bruttomarge für E-Commerce und Paid Ads?

Unter 20 % ist profitables Paid-Marketing kaum möglich (Break-Even ROAS > 5x). Bei 35–50 % lassen sich solide Kampagnen auf Google und Meta fahren. Ab 60 % bietet sich viel Spielraum zum Skalieren. Software und digitale Produkte erreichen oft 70–85 % Marge.

Was ist der Unterschied zwischen Bruttomarge und Nettogewinn?

Die Bruttomarge berücksichtigt nur die variablen Kosten (Einkauf, Produktion). Der Nettogewinn zieht zusätzlich Fixkosten (Miete, Personal, Lizenzen) und Marketingausgaben ab. Für Ads-Entscheidungen ist die Bruttomarge der relevante Wert, da sie zeigt, wie viel Budget für Akquise zur Verfügung steht.