ROAS Rechner
Berechne den Return on Ad Spend – wie viel Umsatz jeder investierte Werbe-Euro generiert.
ROAS
2.5x
Umsatz ÷ Werbeausgaben
ROAS (%)
250%
Return on Ad Spend als Prozent
Ein ROAS von 4,0 heisst 400 %: vier Euro Umsatz je Euro Werbung. Umsatz ist aber nicht Gewinn — was nach Warenkosten bleibt, zeigt erst der POAS oder der ROMI Rechner.
ROAS Einordnung
Bruttomarge (%)(optional)
Gewinn-Sensitivität
Aktueller Gewinn
—
bei aktuellem Spend & Marge
Break-Even-Werbeausgaben
—
Bruttomarge eingeben
Die Kurve nimmt einen konstanten ROAS an – in der Realität sinkt der ROAS oft, wenn das Budget stark steigt (abnehmende Skaleneffekte). Nutze das Diagramm als Orientierung, nicht als Prognose.
Nächster Schritt
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Sieh, wie dein ROAS mit CAC, Marge und Kundenwert zusammenspielt.
Was ist ROAS? Definition, Formel & Beispiel
Der ROAS (Return on Ad Spend) ist die zentrale Kennzahl zur Bewertung jeder Werbekampagne. Gerechnet wird Umsatz aus Werbung ÷ Werbeausgaben, wobei nur der direkt zurechenbare Umsatz zählt und keine Warenkosten abgezogen werden. Er zeigt, wie effizient dein Werbebudget eingesetzt wird: Ein ROAS von 2,5 bedeutet, dass du für jeden ausgegebenen Euro 2,50 Euro Umsatz erzielst. Im E-Commerce gelten Werte ab 3x als solide; unter 2x arbeiten viele Shops im Verlust, weil Marge und Fixkosten nicht gedeckt werden. Er erlaubt den direkten Vergleich verschiedener Kampagnen, Kanäle und Zielgruppen.
ROAS = Umsatz aus Werbung ÷ Werbeausgaben
ROAS berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen
Eine Google-Shopping-Kampagne erzielt 9.000 € Umsatz bei 2.000 € Werbebudget:
Bei einer Bruttomarge von 40 % liegt der Break-Even ROAS bei 2,5x – dieser ROAS liegt deutlich darüber und erzeugt echten Gewinn.
Welche Kosten in den ROAS gehören
Der Nenner ist selten so eindeutig, wie die Formel aussieht. Wer nur das einsetzt, was an die Plattform geht, rechnet sich den ROAS schön.
Welche Zeile du mitrechnest, ist eine Entscheidung, keine Wahrheit. Sie muss nur über alle Kanäle dieselbe sein, sonst vergleichst du Zahlen mit verschiedenen Nennern.
Welcher Umsatz im Zähler steht
Plattformen zählen standardmässig jede Conversion, die sie sich zurechnen. Das ist fast immer zu viel. Drei Korrekturen, die den ROAS realistisch machen: Retouren abziehen — bei 20 % Retourenquote ist ein ROAS von 4,0 in Wahrheit 3,2. Netto statt brutto — die Mehrwertsteuer ist kein Umsatz, der dir gehört. Sekundäre Conversions trennen — Newsletter-Anmeldungen und Warenkorb-Ereignisse gehören nicht in denselben Topf wie Käufe, sonst misst der ROAS Absichten statt Geld.
Guter ROAS: Benchmarks nach Branche und Kanal
Diese Richtwerte sind ohne Margen-Kontext irreführend — entscheidend ist der eigene Break-Even-ROAS (1 ÷ Bruttomarge), den dieser Rechner abbildet. Welche Kampagnen-Limits daraus folgen, also der maximale CPA und der maximale CPC je Klick, rechnet der Break-Even ROAS Rechner.
Ob ein Wert gut ist, entscheidet immer die eigene Marge — ein ROAS von 4x kann bei 20 % Marge Verlust bedeuten und bei 60 % Marge komfortabel sein. Wer statt des Umsatzes gleich den Deckungsbeitrag ins Verhältnis setzt, rechnet POAS. Die Einordnung mit Rechenwegen steht im Guide ROAS berechnen.
KUR in ROAS umrechnen: ACOS, Kostenanteil und Kehrwert
ROAS, KUR und ACOS sind dieselbe Zahl in drei Schreibweisen. Die beiden letzten sind der Kehrwert des ersten, in Prozent.
Die Kosten-Umsatz-Relation (KUR) ist im deutschen Handel gebräuchlich, ACOS bei Amazon-Verkäufern. Gerechnet wird beide Male Werbekosten ÷ Umsatz × 100, also 1 ÷ ROAS. Wer den Amazon-ACOS umrechnen will, findet dort auch den Break-Even-ACOS.
ROAS verbessern: Targeting, Creative & Landingpage
- Zielgruppen-Segmentierung: Schliesse schwache Audiences aus und skaliere Top-Segmente – ein präzises Targeting steigert den ROAS oft um 20–40 %.
- Landing-Page-Conversion: Eine Steigerung der CVR um 1 Prozentpunkt erhöht den ROAS ohne zusätzliches Budget. Berechne deine aktuelle CVR mit dem Conversion-Rate Rechner.
- Ganzheitliche Sicht mit MER: Kanalspezifische ROAS-Werte sind seit iOS-14 unzuverlässiger – ergänze deine Analyse mit dem MER Rechner für ein vollständiges Bild über alle Kanäle.
ROAS vs. ROMI: Unterschied und wann welcher gilt
Der ROAS misst ausschliesslich den Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten – Produktionskosten, Versand oder Fixkosten bleiben aussen vor. Der ROMI (Return on Marketing Investment) bezieht dagegen die Bruttomarge ein und zeigt den echten Gewinn: Ein ROAS von 2,5x klingt solide, sagt aber nichts über den Gewinn – erst mit der Marge wird daraus der ROMI. Bei 50 % Marge ergibt dieser ROAS einen ROMI von 25 %; unter dem Break-Even ROAS (bei 50 % Marge 2x) entsteht trotz Umsatz Verlust. Wer zusätzlich zwischen Neu- und Bestandskunden trennt, landet beim ncROAS — demselben Verhältnis, aber nur auf den Umsatz aus Neukunden gerechnet. ROMI direkt berechnen → ROAS vs. ROMI im Detail →
ROAS je Plattform: Google Ads, Meta und Amazon
Die Formel ist überall dieselbe, die Zahl darunter nicht: Jede Plattform zählt anders, was als Umsatz gilt, und liefert dadurch ein anderes Ergebnis. Drei Seiten mit eigenen Benchmarks und Rechenwegen:
- ROAS in Google Ads — Branchen-Mediane aus über 21.000 Shops und die Ziel-ROAS-Gebotslogik.
- ROAS bei Meta — Branchen-Mediane aus über 40.000 Shops und der Effekt des Attributionsfensters.
- ACOS und ROAS bei Amazon — Umrechnung in beide Richtungen, plus Break-Even-ACOS aus deiner Marge.
Hintergrund & Quellen
ROAS-Benchmarks streuen massiv nach Branche, Kanal und Marge; sie sind nur Orientierung, der eigene Break-Even-ROAS ist die harte Grenze.
Häufige Fragen
- Was ist der ROAS (Return on Ad Spend)?
- Der ROAS (Return on Ad Spend) drückt aus, wie viel Umsatz deine Werbung pro eingesetztem Euro Budget einspielt – eine reine Umsatzgrösse, die noch keine Kosten für Ware oder Marge enthält. Genau deshalb ist er der erste Blick in jedem Ad-Dashboard, aber nie der letzte.
- Wie berechnet man den ROAS?
- ROAS = Umsatz aus Werbung ÷ Werbeausgaben. Ein ROAS von 3 bedeutet, dass jeder investierte Euro 3 Euro Umsatz generiert hat.
- Was sind gute ROAS-Benchmarks im DACH-Raum?
- Im E-Commerce gelten 3–5x ROAS als solides Ziel; profitables Wachstum beginnt meist ab 4x. B2B-SaaS-Kampagnen erreichen häufig 2–4x, da die Kaufzyklen länger sind. Händler mit hoher Marge können 6–10x anstreben.
- Ist ein höherer ROAS immer besser?
- Nicht unbedingt. Ein hoher ROAS sagt nichts über den Gewinn, solange die Marge fehlt: Der Break-Even-ROAS hängt allein von der Marge ab – bei 50 % Marge liegt er bei 2x, darunter machst du trotz Umsatz Verlust. Entscheidend ist, dass dein ROAS über diesem Break-Even liegt; für die echte Profitabilität ziehe den ROMI hinzu.
- Warum sinkt mein ROAS, wenn ich das Budget erhöhe?
- Weil die kaufbereiteste Zielgruppe zuerst erreicht wird. Jeder zusätzliche Euro kauft Reichweite, die etwas weiter vom Kauf entfernt ist – der Grenzertrag fällt, während der Durchschnitt noch gut aussieht. Wer skaliert, sollte deshalb den ROAS des zusätzlichen Budgets betrachten, nicht den der Gesamtkampagne.
- Warum zeigt Meta mehr Umsatz an als mein Shop?
- Jede Plattform schreibt sich Conversions nach eigenen Regeln zu, und mehrere Plattformen beanspruchen dieselbe Bestellung gleichzeitig. Dazu kommt der Zeitversatz: Ein Klick heute, ein Kauf in zwei Wochen – die Plattform bucht ihn rückwirkend auf den Klicktag, dein Shop auf den Kauftag. Die Summe aller Plattform-Umsätze übersteigt darum regelmässig den tatsächlichen Gesamtumsatz. Als Gegenprobe dient die MER auf Unternehmensebene.
- Zählen Retouren und Mehrwertsteuer im ROAS mit?
- Standardmässig ja – und beides verzerrt nach oben. Bei 20 % Retourenquote ist ein ausgewiesener ROAS von 4,0 in Wahrheit 3,2. Die Mehrwertsteuer ist ohnehin kein Umsatz, der dir gehört. Wer sauber rechnen will, übergibt der Plattform den Netto-Wert nach erwarteten Retouren als Conversion-Wert.
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