AOV Rechner
Berechne deinen durchschnittlichen Warenkorbwert und dein verstecktes Skalierungs-Potenzial.
Ø Bestellwert (AOV)
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Dein aktueller Warenkorbwert
AOV-Einordnung für Standard E-Commerce
Zusätzlicher Umsatz bei Ziel-AOV
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(Ziel − Ist-AOV) × Bestellungen
Wie wirkt sich dein AOV auf den Kundenwert aus?
Ein höherer AOV steigert direkt deinen CLV. Berechne, wie viel ein Kunde über seine gesamte Laufzeit wert ist.
CLV berechnenNächster Schritt
Marketing Cockpit
Sieh, wie ein höherer Bestellwert dein Wachstum hebelt.
Was ist AOV (Average Order Value)? Formel & Bedeutung
Der Average Order Value (Durchschnittlicher Bestellwert) zeigt, wie viel Geld ein Kunde im Schnitt pro Einkauf in deinem Shop ausgibt. Er ist der stärkste Hebel, um deine Customer Acquisition Costs (CAC) schneller zu decken.
AOV = Gesamtumsatz ÷ Anzahl der Bestellungen
AOV berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen
Ein Shop erzielt in einem Monat 45.000 € Umsatz mit 360 Bestellungen:
Warum ist der AOV so wichtig?
Wenn deine Werbekosten steigen, hast du zwei Möglichkeiten: Du kaufst Traffic günstiger ein (schwer) oder du bringst die Kunden dazu, bei jedem Einkauf mehr auszugeben (einfacher). Ein höherer AOV verbessert sofort deinen ROAS und deine Bruttomarge.
Guter AOV: Benchmarks für E-Commerce nach Branche
Da der AOV eine absolute Zahl ist, hängt ein «guter» Wert stark von der Branche ab. Entscheidend ist nicht der Benchmark an sich, sondern das Verhältnis zu deinem CAC: Dein AOV muss hoch genug sein, dass nach Abzug der Warenkosten noch genug Marge übrig bleibt, um die Akquise zu finanzieren. Trag oben deine Bruttomarge ein, dann zeigt dir die Deckungsbeitrag-Karte direkt, wie viel Spielraum dir pro Bestellung für die Neukundengewinnung bleibt.
Liegt dein AOV deutlich unter dem Branchenschnitt, lohnt sich ein gezielter Test der Versandkostenfreigrenze – oft die einfachste Massnahme mit unmittelbarer Wirkung. Kampagnen-Limits berechnen →
AOV steigern: Upselling, Bundles & Mindestbestellwert
- Versandkostenfreigrenze: Setze die Grenze für kostenlosen Versand ca. 10–15 % über deinen aktuellen AOV.
- Produkt-Bundles: Verkaufe logisch zusammenpassende Artikel als Set mit einem leichten Rabatt.
- Cross-Selling (Upsells): Biete im Checkout ergänzende, günstige Produkte an (z. B. Imprägnierspray zu Schuhen).
- Volumen-Rabatte: «Kauf 3, spar 15 %» animiert Kunden, mehr Einheiten desselben Produkts zu kaufen.
Hintergrund & Quellen
AOV variiert stark nach Branche, Region (EMEA über globalem Schnitt) und Endgerät – die Werte oben sind D-A-CH-Orientierung, keine exakten Marktzahlen.
- Eightx — Average AOV by E-Commerce Vertical
- Dynamic Yield — Average Order Value Benchmarks
Häufige Fragen
- Was ist der Average Order Value (AOV)?
- Wie viel gibt ein Kunde pro Bestellung im Schnitt aus? Diese Frage beantwortet der Average Order Value (AOV), indem er den Gesamtumsatz durch die Zahl der Bestellungen teilt. Formel: AOV = Gesamtumsatz ÷ Anzahl der Bestellungen. Beispiel: 20.000 € Umsatz bei 200 Bestellungen → AOV = 100 €.
- Warum ist ein hoher AOV wichtig für profitables Marketing?
- Ein höherer AOV verbessert sofort ROAS, Bruttomarge und LTV:CAC-Verhältnis, ohne dass mehr Traffic oder niedrigere CPCs nötig sind. Wenn die Werbekosten steigen, ist es einfacher, den Bestellwert zu erhöhen, als günstigeren Traffic einzukaufen.
- Was ist ein guter AOV für E-Commerce?
- Unter 50 € ist hohes Bestellvolumen nötig, um profitabel zu sein. 50–150 € gilt als solider Standard für die meisten E-Commerce-Shops. Über 150 € bietet eine starke Margenposition und einfacheres Skalieren mit Paid Ads. Wichtiger als der absolute Wert ist aber das Verhältnis zur Bruttomarge: Dein Deckungsbeitrag pro Bestellung (AOV × Marge) sollte über deinem CAC liegen, sonst verlierst du bei jedem Neukunden Geld.
- Was steigert den AOV am stärksten?
- Die wirksamsten Hebel setzen direkt im Kaufprozess an: eine Versandkostenfreigrenze knapp über dem aktuellen AOV, Produkt-Bundles, Cross-Selling und Upsells im Checkout sowie Mengen-Rabatte. Da die Kaufabsicht im Checkout am höchsten ist, wirken dort platzierte Zusatzangebote besonders stark.