Marketing-Rechner

Verkaufspreis Rechner

Formel Selbstkosten ÷ (1 − Zielmarge) Ergebnis Netto-Verkaufspreis Dazu Aufschlag und Break-Even-ROAS

Eingaben

Selbstkosten pro Stück
Einkauf plus alle variablen Kosten pro Einheit, ohne Fixkosten und Werbung.
€
Zielmarge
Die Bruttomarge, die du auf den Verkaufspreis erreichen willst. Der Rechner rechnet rückwärts, welchen Preis du dafür brauchst.
%
Weitere Hebel · MwSt.-Satz und Menge pro Monat
für den Brutto-Preis
%

Dein lokaler Satz, 0 für reine Netto-Preise.

für den Monats-DB
Stück

Für den Gesamt-Deckungsbeitrag.

Ergebnis

100,00 € Aufschlag auf die Selbstkosten · 100,0 %

Deckungsbeitrag / Max CPA

50,00 €

× 200 Stück = 10.000 € im Monat (Annahme) · anpassen

Break-Even-ROAS

2,00x

1 ÷ Zielmarge

Verkaufspreis nach Zielmarge

Was ist die Rückwärts-Kalkulation? Preis aus der Zielmarge finden

Welchen Preis brauchst du für deine Zielmarge? Berechne den Verkaufspreis rückwärts aus Selbstkosten und gewünschter Marge – inklusive Brutto-Preis, Deckungsbeitrag als Werbebudget-Grenze und Break-Even-ROAS.

Statt einen bestehenden Preis zu prüfen, dreht dieser Rechner die Kalkulation um: Du gibst deine Selbstkosten und die gewünschte Marge vor und erhältst den nötigen Verkaufspreis. Der Unterschied zum Bruttomargen-Rechner ist die Richtung: Der prüft die Marge eines bestehenden Preises, dieser findet den Preis für eine Ziel-Marge.

Verkaufspreis berechnen – Formel

VERKAUFSPREIS = SELBSTKOSTEN ÷ (1 − ZIELMARGE)

Die Zielmarge wird als Dezimalzahl eingesetzt (50 % = 0,5). Der Deckungsbeitrag ist die Differenz aus Verkaufspreis und Selbstkosten, der Brutto-Preis ergibt sich durch Multiplikation mit (1 + MwSt.-Satz).

Verkaufspreis berechnen – Beispiel mit Zahlen

Selbstkosten 50 € pro Stück, Zielmarge 50 %, MwSt. 19 %:

Selbstkosten 50,00 €
Zielmarge 50 %
Netto-VK = 50 ÷ (1 − 0,5) = 100,00 €
Brutto-VK (× 1,19 – Beispiel mit 19 % MwSt.) 119,00 €
Deckungsbeitrag / Max CPA 50,00 €
Break-Even-ROAS (1 ÷ 0,5) 2,0x

Wie stark der Preis mit der Zielmarge steigt

Bei konstanten Selbstkosten von 50 € pro Stück:

30 % Zielmarge 71,43 €
50 % Zielmarge 100,00 €
70 % Zielmarge 166,67 €

Wichtig: Die Zielmarge ist nicht der Aufschlag. 50 % Marge entsprechen 100 % Aufschlag auf die Selbstkosten – wer stattdessen 50 % aufschlägt, landet nur bei 33,3 % Marge. Mehr dazu im Glossar-Eintrag Aufschlag (Markup).

Verkaufspreis richtig kalkulieren: 3 Hinweise

  • Alle variablen Kosten in die Selbstkosten: Nicht nur der Einkauf zählt – Versand, Verpackung, Payment- und Marktplatz-Gebühren sowie der Retouren-Anteil gehören vor die Marge. Wie, zeigt der Preiskalkulations-Guide.
  • Marktpreis als Obergrenze gegenprüfen: Die Kalkulation liefert die Preis-Untergrenze. Was der Markt zulässt, entscheidet der Wettbewerb – liegt der kalkulierte Preis darüber, ist die Zielmarge unrealistisch.
  • MwSt. nie aus der Marge zahlen: Die Mehrwertsteuer ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht in die Margenrechnung. Marge und Deckungsbeitrag beziehen sich immer auf den Netto-Preis.

Häufige Fragen

Wie berechnet man den Verkaufspreis aus der Zielmarge?

Verkaufspreis = Selbstkosten ÷ (1 − Zielmarge). Beispiel: 50 € Selbstkosten und 50 % Zielmarge ergeben 50 ÷ 0,5 = 100 € Netto-Verkaufspreis. Die Zielmarge bezieht sich dabei auf den Verkaufspreis, nicht auf die Kosten.

Warum teilt man durch (1 − Marge) statt die Marge aufzuschlagen?

Weil sich die Marge auf den Verkaufspreis bezieht, nicht auf die Selbstkosten. Wer 50 % einfach aufschlägt (50 € × 1,5 = 75 €), erreicht nur 33,3 % Marge. Erst die Division durch (1 − Marge) liefert den Preis, bei dem die Marge tatsächlich stimmt: 50 ÷ 0,5 = 100 €.

Was ist der Unterschied zwischen Netto- und Brutto-Verkaufspreis?

Der Netto-Verkaufspreis ist der Preis ohne Mehrwertsteuer – auf ihn beziehen sich Marge und Deckungsbeitrag. Der Brutto-Verkaufspreis ist der Endpreis inklusive MwSt., den der Endkunde zahlt: Netto × (1 + MwSt.-Satz). Die MwSt. ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht in die Margenrechnung.

Wie hängt der Verkaufspreis mit dem Werbebudget zusammen?

Der Deckungsbeitrag (Verkaufspreis − Selbstkosten) ist der Betrag, den ein Verkauf zur Deckung von Werbung und Fixkosten beiträgt – und damit der maximale CPA pro Neukunde. Zusätzlich ergibt sich aus der Marge der Break-Even-ROAS (1 ÷ Marge): der ROAS, ab dem eine Kampagne kostendeckend wird.