Verkaufspreis Rechner
Formel Selbstkosten ÷ (1 − Zielmarge) Ergebnis Netto-Verkaufspreis Dazu Aufschlag und Break-Even-ROAS
Eingaben
Selbstkosten pro Stück
Zielmarge
Weitere Hebel · MwSt.-Satz und Menge pro Monat
Dein lokaler Satz, 0 für reine Netto-Preise.
Für den Gesamt-Deckungsbeitrag.
Ergebnis
Break-Even-ROAS
2,00x
1 ÷ Zielmarge
Verkaufspreis nach Zielmarge
Was ist die Rückwärts-Kalkulation? Preis aus der Zielmarge finden
Welchen Preis brauchst du für deine Zielmarge? Berechne den Verkaufspreis rückwärts aus Selbstkosten und gewünschter Marge – inklusive Brutto-Preis, Deckungsbeitrag als Werbebudget-Grenze und Break-Even-ROAS.
Statt einen bestehenden Preis zu prüfen, dreht dieser Rechner die Kalkulation um: Du gibst deine Selbstkosten und die gewünschte Marge vor und erhältst den nötigen Verkaufspreis. Der Unterschied zum Bruttomargen-Rechner ist die Richtung: Der prüft die Marge eines bestehenden Preises, dieser findet den Preis für eine Ziel-Marge.
Verkaufspreis berechnen – Formel
VERKAUFSPREIS = SELBSTKOSTEN ÷ (1 − ZIELMARGE)
Die Zielmarge wird als Dezimalzahl eingesetzt (50 % = 0,5). Der Deckungsbeitrag ist die Differenz aus Verkaufspreis und Selbstkosten, der Brutto-Preis ergibt sich durch Multiplikation mit (1 + MwSt.-Satz).
Verkaufspreis berechnen – Beispiel mit Zahlen
Selbstkosten 50 € pro Stück, Zielmarge 50 %, MwSt. 19 %:
Wie stark der Preis mit der Zielmarge steigt
Bei konstanten Selbstkosten von 50 € pro Stück:
Wichtig: Die Zielmarge ist nicht der Aufschlag. 50 % Marge entsprechen 100 % Aufschlag auf die Selbstkosten – wer stattdessen 50 % aufschlägt, landet nur bei 33,3 % Marge. Mehr dazu im Glossar-Eintrag Aufschlag (Markup).
Verkaufspreis richtig kalkulieren: 3 Hinweise
- Alle variablen Kosten in die Selbstkosten: Nicht nur der Einkauf zählt – Versand, Verpackung, Payment- und Marktplatz-Gebühren sowie der Retouren-Anteil gehören vor die Marge. Wie, zeigt der Preiskalkulations-Guide.
- Marktpreis als Obergrenze gegenprüfen: Die Kalkulation liefert die Preis-Untergrenze. Was der Markt zulässt, entscheidet der Wettbewerb – liegt der kalkulierte Preis darüber, ist die Zielmarge unrealistisch.
- MwSt. nie aus der Marge zahlen: Die Mehrwertsteuer ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht in die Margenrechnung. Marge und Deckungsbeitrag beziehen sich immer auf den Netto-Preis.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den Verkaufspreis aus der Zielmarge?
Verkaufspreis = Selbstkosten ÷ (1 − Zielmarge). Beispiel: 50 € Selbstkosten und 50 % Zielmarge ergeben 50 ÷ 0,5 = 100 € Netto-Verkaufspreis. Die Zielmarge bezieht sich dabei auf den Verkaufspreis, nicht auf die Kosten.
Warum teilt man durch (1 − Marge) statt die Marge aufzuschlagen?
Weil sich die Marge auf den Verkaufspreis bezieht, nicht auf die Selbstkosten. Wer 50 % einfach aufschlägt (50 € × 1,5 = 75 €), erreicht nur 33,3 % Marge. Erst die Division durch (1 − Marge) liefert den Preis, bei dem die Marge tatsächlich stimmt: 50 ÷ 0,5 = 100 €.
Was ist der Unterschied zwischen Netto- und Brutto-Verkaufspreis?
Der Netto-Verkaufspreis ist der Preis ohne Mehrwertsteuer – auf ihn beziehen sich Marge und Deckungsbeitrag. Der Brutto-Verkaufspreis ist der Endpreis inklusive MwSt., den der Endkunde zahlt: Netto × (1 + MwSt.-Satz). Die MwSt. ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht in die Margenrechnung.
Wie hängt der Verkaufspreis mit dem Werbebudget zusammen?
Der Deckungsbeitrag (Verkaufspreis − Selbstkosten) ist der Betrag, den ein Verkauf zur Deckung von Werbung und Fixkosten beiträgt – und damit der maximale CPA pro Neukunde. Zusätzlich ergibt sich aus der Marge der Break-Even-ROAS (1 ÷ Marge): der ROAS, ab dem eine Kampagne kostendeckend wird.