Marketing-Rechner

CPM / TKP Rechner

Berechne, was dich 1.000 Impressionen auf Social Ads kosten – und vergleiche Plattformen wie Meta, TikTok und LinkedIn als Werbetreibender direkt.

Was möchtest du berechnen?

CPM

Werbeausgaben ÷ Impressionen × 1.000

Plattform-Einordnung

Effektiver CPC

CPM ÷ (10 × CTR)

Nächster Schritt

CPC Rechner

Vom Tausenderpreis zum Klickpreis: Was zahlst du pro Klick?

Was ist CPM / TKP? Tausenderkontaktpreis, CPM-Formel & Einordnung

Der CPM (Cost per Mille) – auf Deutsch Tausenderkontaktpreis (TKP), auch Tausender-Kontaktpreis geschrieben – gibt an, was eine Kampagne pro 1.000 ausgespielte Impressionen kostet. Dahinter steht eine Division: Werbeausgaben ÷ Impressionen × 1.000; der Faktor 1.000 macht Kampagnen sehr unterschiedlicher Grösse überhaupt erst vergleichbar. Als Werbetreibender ist er die zentrale Kennzahl, um Reichweiten-Einkauf plattformübergreifend zu vergleichen – ob auf TikTok, Meta oder LinkedIn. Ein niedriger CPM bedeutet günstigeren Sichtkontakt; was daraus folgt, hängt von CTR, CVR und Creative-Qualität ab. Die Kurzdefinition mit Formel und Plattform-Einordnung steht im Glossar: CPM / TKP.

CPM (€) = Werbeausgaben ÷ Impressionen × 1.000

Rechenbeispiel: TKP berechnen

Meta-Kampagne mit 450 € Budget und 60.000 Impressionen:

Werbeausgaben450 €
Impressionen60.000
450 ÷ 60.000 × 1.000 = 7,50 €

CPM berechnen: Preis, Budget oder Reichweite

Es ist eine Gleichung, dreimal umgestellt. Welche der drei Grössen du suchst, hängt davon ab, was schon feststeht – der Umschalter oben rechnet jede Richtung:

Preis der Reichweite Werbeausgaben ÷ Impressionen × 1.000
Nötiges Budget CPM × Impressionen ÷ 1.000
Erreichbare Reichweite Werbeausgaben ÷ CPM × 1.000

In der Planung ist meist die dritte Richtung die nützliche: Das Budget steht fest, und die Frage lautet, wie viele Sichtkontakte es überhaupt kauft. Rückwärts gerechnet wird typischerweise dann, wenn eine Reichweite zugesagt ist – etwa bei einer Buchung mit garantierten Impressionen. Dass im Nenner online Impressionen stehen und in der klassischen Mediaplanung die Bruttoreichweite, macht den Unterschied zwischen zwei Zahlen aus, die beide TKP heissen: Tausenderkontaktpreis verstehen.

Guter CPM: Benchmarks nach Plattform

Die CPM-Spannweite reicht je nach Plattform von ca. 4 € bis über 60 € – ein universeller Benchmark ist deshalb nicht seriös. Grobe Richtwerte für Kampagnen-Ziele (Awareness/Reach):

Plattform USD EUR
TikTok 4–10 $ 4–9 €
Instagram / Facebook 8–15 $ 7,50–14 €
LinkedIn 25–60 $ 23–55 €

Internationale Richtwerte – Social-Anzeigen laufen in globalen Auktionen, die Rangfolge der Plattformen gilt darum auch im deutschsprachigen Raum. Werte in USD/EUR; CHF-Preise liegen erfahrungsgemäss ca. 5 % höher.

CPM schwankt stark nach Zielmarkt, Saison (Q4 oft +25–60 %) und Kampagnenziel. Die Tabelle dient der groben Einordnung, nicht als Zielwert. YouTube fehlt hier bewusst: Dort entscheidet nicht die Plattform über den Preis, sondern das Anzeigenformat, und ein Teil der Formate rechnet gar nicht nach Einblendungen — die eigenen Bänder von Bumper bis Shorts stehen unter YouTube CPM. Den Preis macht in jedem Kanal der Wettbewerb um dieselbe Zielgruppe, nicht die Plattform. Wie dieselbe Auktionslogik auf der Klick-Seite aussieht und welches Budget daraus folgt, führt der Guide Google Ads Kosten aus.

CPM in CPC umrechnen: effektiver Klickpreis

CPM- und CPC-Buying sind zwei Abrechnungsmodelle für dasselbe Ziel – über die erwartete Klickrate lassen sie sich vergleichen. Der effektive CPC = CPM ÷ (10 × CTR): Bei 7,50 € CPM und 1 % CTR zahlst du effektiv 0,75 € pro Klick. CPM-Buying lohnt sich, wenn deine Creatives eine überdurchschnittliche CTR erzielen – dann kommst du günstiger an Klicks als beim direkten Klick-Einkauf. Trag deine erwartete CTR oben ein, um den effektiven CPC zu sehen, und vergleiche ihn im CPC-Rechner.

CPM sinnvoll einsetzen: Reichweite vs. Conversion-Ziele

  • CPM nie isoliert betrachten: Ein günstiger CPM sagt nichts über Qualität aus – immer zusammen mit CTR und CVR auswerten. Niedrigster CPM ≠ bester ROAS.
  • Q4 und Saisonalität einplanen: Festtagssaison und Black Friday treiben CPM branchenübergreifend nach oben. Frühzeitig testen (Q2/Q3) statt erst im Q4 mit höheren Kosten starten.
  • Plattformübergreifend vergleichen: LinkedIn-CPM ist strukturell höher als TikTok – das ist normal. Entscheidend ist, ob der höhere Preis durch bessere Zielgruppen-Qualität und Conversion Rate gerechtfertigt wird.

Hintergrund & Quellen

CPMs schwanken stark nach Plattform, Objective und Saison (Q4 deutlich höher) – die Werte oben sind Orientierung, keine Garantien.

Häufige Fragen

Was ist der Tausend-Kontakt-Preis (TKP)?
Der Tausend-Kontakt-Preis (TKP), englisch CPM (Cost per Mille), gibt an, was 1.000 Sichtkontakte mit einer Werbebotschaft kosten. Ursprünglich aus der Mediaplanung für TV, Print und Radio, heute ebenso die Standardgrösse für Online- und Social-Ads. Formel: TKP (€) = Werbekosten ÷ Reichweite × 1.000. Beispiel: 450 € bei 60.000 Impressionen ergeben einen TKP von 7,50 €.
Wie berechne ich den Tausenderkontaktpreis?
Teile die Werbekosten durch die Reichweite und multipliziere mit 1.000: TKP (€) = Werbekosten ÷ Impressionen × 1.000. Bei 450 € Budget und 60.000 Impressionen sind das 7,50 €. Der Wert zeigt, wie effizient Reichweite eingekauft wird – unabhängig davon, ob daraus Klicks oder Conversions entstehen.
Was ist ein guter Tausenderkontaktpreis?
Grobe Richtwerte: TikTok ca. 3–8 €, Instagram/Facebook ca. 7–15 €, LinkedIn ca. 20–50 €. Der CPM schwankt stark nach Zielmarkt, Saison (Q4 oft +25–60 %) und Kampagnenziel. Ein niedriger CPM allein ist kein Qualitätsmerkmal – er muss zusammen mit CTR und CVR betrachtet werden.
Wie hängen CPM, CTR und ROAS zusammen?
CPM misst die Reichweiten-Effizienz. Ein günstiger CPM bringt nichts, wenn die Klickrate (CTR) oder Conversion Rate (CVR) niedrig ist. Für den vollen Überblick: CPM zeigt den Preis der Sichtbarkeit, CTR die Relevanz des Creatives, CVR die Qualität der Landingpage.

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