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Budget-Allokation Rechner

Verteile dein Marketingbudget proportional nach Kanal-Effizienz (ROAS) – für 2 bis 8 Kanäle, als schnelle Orientierung für deine nächste Budget-Entscheidung.

Kanäle

Budget-Verteilung

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    Sieh, wie sich dein Umsatz über die Kanäle verteilt.

    Was ist Budget-Allokation? Definition & Strategie

    Budget-Allokation bezeichnet die Verteilung des Gesamtwerbebudgets auf einzelne Kanäle nach deren relativer Effizienz. Der einfachste Ansatz: proportional zum ROAS – ein Kanal mit dreifachem ROAS erhält dreimal so viel Budget wie ein Kanal mit einfachem ROAS. Das ist eine schnelle Entscheidungshilfe, kein wissenschaftliches Optimierungsmodell (siehe Hinweis unten).

    Anteil A (%) = ROAS A ÷ (ROAS A + ROAS B) × 100

    Budget A (€) = Gesamtbudget × Anteil A ÷ 100

    Verallgemeinert: Anteili = ROASi ÷ Summe aller ROAS-Werte – das Prinzip funktioniert für zwei oder beliebig viele Kanäle gleich.

    Marketing-Budget aufteilen – Beispiel mit Zahlen

    10.000 € Gesamtbudget, Kanal A mit ROAS 3,0× und Kanal B mit ROAS 1,0×:

    ROAS-Summe3,0 + 1,0 = 4,0
    Anteil Kanal A3,0 ÷ 4,0 × 100 = 75,0 %
    Anteil Kanal B1,0 ÷ 4,0 × 100 = 25,0 %
    Budget Kanal A = 10.000 × 75 % = 7.500 €
    Budget Kanal B = 10.000 × 25 % = 2.500 €

    Methodik der Budget-Allokation – was du beachten musst

    Die ROAS-proportionale Verteilung ist eine vereinfachte Heuristik, kein wissenschaftliches Optimierungsmodell. Reale Budget-Allokation muss mit abnehmenden Skaleneffekten rechnen: Der ROAS eines Kanals sinkt oft, wenn das Budget stark erhöht wird – was die proportionale Logik ausblendet. Nutze das Ergebnis als Ausgangspunkt und Orientierung, nicht als exakte Zielgrösse.

    Budget-Reallokation: Tipps für datenbasierte Entscheidungen

    • Schrittweise verschieben: Budget in 10–20 %-Schritten pro Periode umschichten statt abrupt – das gibt Zeit, die neuen ROAS-Werte zu beobachten, bevor weitere Anpassungen folgen.
    • ROAS nach jeder Verschiebung neu messen: Er ändert sich mit dem Volumen. Eine Prognose auf Basis des aktuellen ROAS ist nur so lange valide, wie das Budget in derselben Grössenordnung bleibt.
    • MER zur Gesamtkontrolle nutzen: Nach einer Reallokation zeigt der MER / Blended ROAS schnell, ob die Gesamteffizienz gestiegen ist – unabhängig davon, wie die Plattformen die Conversions zuschreiben.

    Häufige Fragen

    Was ist Budget-Allokation im Marketing?
    Budget-Allokation ist die Entscheidung, welcher Anteil des Gesamtbudgets an welchen Kanal geht. Ziel ist, knappe Mittel dorthin zu lenken, wo sie am meisten zurückbringen – statt jeden Kanal gleich oder nach Bauchgefühl zu bedienen.
    Wie berechnet man die Budget-Allokation nach ROAS?
    Anteil Kanal i (%) = ROAS i ÷ Summe aller ROAS × 100. Budget Kanal i (€) = Gesamtbudget × Anteil i ÷ 100. Beispiel: 10.000 € Budget, Kanal A ROAS 3,0× und Kanal B ROAS 1,0× → Budget A 7.500 € (75 %), Budget B 2.500 € (25 %).
    Ist ROAS-proportionale Allokation das optimale Modell?
    Nein – es ist eine vereinfachte Heuristik, kein Optimierungsmodell. Reale Budgetverteilung muss mit abnehmenden Skaleneffekten rechnen: Der ROAS eines Kanals sinkt oft, wenn das Budget stark erhöht wird. Das Ergebnis dieses Rechners dient als Ausgangspunkt, nicht als exakte Zielgrösse.
    Wie sollte man Budget nach einer Reallokation kontrollieren?
    Budget schrittweise verschieben (10–20 % pro Periode) und den ROAS nach jeder Verschiebung neu messen, da er sich mit dem Volumen ändert. Zur Gesamtkontrolle den MER (Marketing Efficiency Ratio) heranziehen – er zeigt die kanalübergreifende Effizienz ohne Tracking-Abhängigkeit.