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RPM Rechner

Was verdienst du pro 1.000 Views? Berechne deinen RPM über alle Aufrufe hinweg – für YouTube, Blog/AdSense oder Podcast.

Aus Sicht des Content Creators

RPM

Einnahmen ÷ Views × 1.000

RPM-Einordnung

0 € 4 € 8 € 12 €
< 2 € (Niedrig) 2–4 € (Solide) > 8 € (Top-Nische)

Grobe Richtwerte für Long-Form-Content – stark abhängig von Nische, Zielland und Format.

Nächster Schritt

Reichweite Rechner

Mehr Views brauchen mehr Reichweite – berechne deine Reichweiten-Quote.

Was ist RPM? Definition & Bedeutung

Der RPM (Revenue per Mille) – Einnahmen pro 1.000 Views – zeigt, wie viel du als Creator im Schnitt pro tausend Aufrufe verdienst. Entscheidend sind drei Dinge: Der RPM wird nach dem Plattform-Anteil gerechnet, also das, was tatsächlich bei dir ankommt; er bezieht alle Views ein – auch die ohne Werbeanzeige; und er summiert alle Einnahmequellen – Ads, Kanal-Mitgliedschaften, Memberships und Premium-Ausschüttungen. Damit ist der RPM die ehrlichste Kennzahl dafür, was deine Reichweite dir wirklich einbringt.

RPM berechnen – Formel

RPM (€) = Einnahmen ÷ Views × 1.000

Der Kernunterschied zum CPM: Der CPM ist, was Werbetreibende pro 1.000 Impressionen zahlen – vor dem Plattform-Cut. Der RPM ist, was nach dem Plattform-Anteil bei dir als Creator ankommt, gerechnet über alle Views. Als Faustregel für YouTube mit seinem 55/45-Split gilt: RPM ≈ CPM × 0,55 × Anteil monetarisierter Views. Das Advertiser-Gegenstück berechnet der CPM / TKP Rechner.

RPM berechnen – Beispiel mit Zahlen

150 € Einnahmen bei 50.000 Views im Zeitraum:

Einnahmen150 €
Views50.000
150 € ÷ 50.000 × 1.000 = 3,00 €

Bei 3,00 € RPM und geplanten 100.000 Views pro Monat ergeben sich rund 300 € erwartete Einnahmen (100.000 ÷ 1.000 × 3,00 €). Trägst du deine geplanten Views oben ein, rechnet der Rechner diese Hochrechnung automatisch.

Guter RPM: Richtwerte nach Nische

Der RPM schwankt enorm zwischen Themen. Hochpreisige Werbeumfelder wie Finance zahlen ein Vielfaches von Gaming oder Entertainment. Die folgenden Richtwerte sind als grobe Orientierung zu verstehen, nicht als Zielwert:

Nische USD EUR
Finance / Business 8–22 $ 7–20 €
Tech 5–12 $ 5–11 €
Fitness 2–7 $ 2–6 €
Gaming / Entertainment 1,5–5,5 $ 1,4–5 €
Shorts / Reels (Pool-Modell) 0,01–0,07 $ 0,01–0,06 €

Richtwerte basieren auf USD-Marktdaten; EUR näherungsweise umgerechnet. CHF-Werte liegen rund 5 % unter den EUR-Angaben.

  • 2–4 $ gelten nischenübergreifend als solider RPM für Long-Form-Content.
  • Saisonalität: Im vierten Quartal (Weihnachtsgeschäft) liegt der RPM deutlich höher, im Januar folgt ein spürbarer Dip.
  • Zielland zählt: DACH- und US-Publikum bringt einen RPM über dem globalen Schnitt – Traffic aus Ländern mit niedrigen Werbepreisen drückt ihn.

RPM steigern: Stellschrauben

  • Long-Form über 8 Minuten: Videos ab acht Minuten erlauben mehrere Mid-Roll-Anzeigen – der stärkste Hebel für einen höheren RPM auf YouTube.
  • Zielland-Mix optimieren: Inhalte, die gezielt DACH- oder US-Publikum ansprechen, erzielen höhere Werbepreise als breit gestreuter globaler Traffic.
  • Einnahmen diversifizieren: Kanal-Mitgliedschaften, Memberships und Super Thanks zählen in den RPM hinein – sie heben ihn unabhängig von den Werbepreisen.
  • Hochpreisige Themen bedienen: Rund um Finanzen, Software oder B2B ist das Werbeumfeld wertvoller – schon einzelne Videos in solchen Nischen heben den Schnitt.

Hintergrund & Quellen

Richtwerte basieren auf Branchen-Erhebungen. Als Orientierung:

Häufige Fragen

Was ist RPM (Revenue per Mille)?
RPM (Revenue per Mille) zeigt, wie viel du als Creator pro 1.000 Views verdienst – nach Abzug des Plattform-Anteils und über alle Views gerechnet, auch die ohne Werbung. Formel: RPM = Einnahmen ÷ Views × 1.000. Beispiel: 150 € Einnahmen bei 50.000 Views = 3,00 € RPM. Anders als der CPM misst der RPM, was tatsächlich bei dir ankommt.
Was ist der Unterschied zwischen RPM und CPM?
Der CPM ist, was Werbetreibende pro 1.000 Impressionen zahlen – vor dem Plattform-Cut und nur auf monetarisierte Views bezogen. Der RPM ist, was nach dem Plattform-Anteil bei dir ankommt, gerechnet über alle Views. Faustregel bei YouTube (55/45-Split): RPM ≈ CPM × 0,55 × Anteil monetarisierter Views. Der RPM ist deshalb fast immer deutlich niedriger als der CPM.
Was ist ein guter RPM?
Das hängt stark von Nische, Zielland und Format ab. Als grobe, nischenübergreifende Orientierung gilt ein RPM von 2–4 $ als solide. Hochpreisige Nischen wie Finance oder B2B erreichen 8–22 $, während Gaming und Entertainment oft bei 1,5–5,5 $ liegen. Shorts und Reels bringen über das Pool-Modell nur 0,01–0,07 $ pro tausend Views. DACH- und US-Publikum liegt über dem globalen Schnitt.
Warum ist mein RPM niedriger als mein CPM?
Zwei Gründe. Erstens behält die Plattform einen Anteil ein – bei YouTube 45 % der Werbeeinnahmen. Zweitens wird der RPM über alle Views gerechnet, während der CPM nur die monetarisierten Views mit tatsächlicher Ad-Impression betrifft. Nicht jeder View sieht eine Anzeige – Ad-Blocker, nicht-monetarisierbare Inhalte und übersprungene Ads senken den Anteil. Beides zusammen drückt den RPM deutlich unter den CPM.