Klickrate Rechner
Berechne Klickrate (CTR) und Click-to-Open-Rate (CTOR) deiner Newsletter – und sieh, wie beide zur Öffnungsrate stehen.
Klickrate (CTR)
2,0 %
Klicks ÷ zugestellte E-Mails
Click-to-Open-Rate
10,0 %
Klicks ÷ Öffnungen
Klickrate Einordnung
Richtwerte für Marketing-Kampagnen – Automations-Strecken liegen deutlich höher.
Zusätzliche Klicks bei Ziel-CTR
—
(Ziel − Ist) × zugestellte E-Mails
Nächster Schritt
E-Mail-ROI Rechner
Übersetze Klicks in Euro – berechne den ROI deiner Kampagne.
Was ist die Klickrate? CTR & CTOR sauber getrennt
Die Klickrate (CTR, Click-Through-Rate) misst, wie viel Prozent der zugestellten E-Mails einen Klick erzeugt haben. Sie bewertet die Kampagne als Ganzes – vom Betreff über das Öffnen bis zur Handlung. Die Click-to-Open-Rate (CTOR) nimmt dagegen nur die geöffneten E-Mails als Nenner und isoliert damit, wie überzeugend Inhalt und Call-to-Action nach dem Öffnen wirken. Es ist das meistverwechselte Begriffspaar im E-Mail-Marketing: Viele Tools beschriften die CTOR fälschlich als «CTR». Wer Kennzahlen vergleicht, sollte deshalb immer den Nenner prüfen.
Klickrate (CTR) (%) = (Klicks ÷ zugestellte E-Mails) × 100
Click-to-Open-Rate (CTOR) (%) = (Klicks ÷ Öffnungen) × 100
Klickrate berechnen – Beispiel mit Zahlen
Von 5.000 zugestellten E-Mails werden 1.000 geöffnet und 100 erzeugen einen Klick:
Gute Klickrate: Benchmarks im Vergleich
Die folgenden Richtwerte helfen bei der Einordnung – sie sind stark branchenabhängig und schwanken je nach Listenqualität und Kampagnentyp.
Ehrlich gerechnet: der MPP-Effekt
Apple Mail Privacy Protection (MPP) lädt Tracking-Pixel automatisch vor und bläht dadurch die Öffnungen auf – rund 49 % der gemeldeten Opens gelten als automatisiert. Weil die CTOR die Öffnungen im Nenner hat, erbt sie diese Verzerrung und fällt künstlich niedrig aus. Die Klickrate beruht dagegen auf einer bewussten Handlung und lässt sich nicht automatisiert auslösen – sie ist heute der verlässlichste Engagement-Messwert. Behandle Öffnungsrate und CTOR mit Vorsicht und steuere über die CTR.
Klickrate steigern: die wirksamsten Hebel
- Ein klarer Call-to-Action: Eine E-Mail, ein Ziel. Mehrere konkurrierende Links verwässern die Aufmerksamkeit – ein prominenter, eindeutiger CTA klickt am besten.
- Segmentierung schlägt Volumen: Ein relevanter Versand an das richtige Segment erzielt eine höhere Klickrate als ein generischer Broadcast an die ganze Liste.
- Listen-Hygiene: Tote und inaktive Adressen sitzen im Nenner und drücken die CTR. Regelmässiges Entfernen inaktiver Kontakte hebt die Kennzahl – und schützt die Zustellbarkeit.
- Automations statt nur Broadcasts: Willkommens-, Warenkorb- und Trigger-Strecken sind relevanter und besser getimt – ihre Klickraten liegen deutlich über denen einmaliger Newsletter.
Hintergrund & Quellen
- MailerLite — Email Marketing Benchmarks (Auswertung von 3,6 Mio. Kampagnen)
- Brevo — Email Marketing Benchmarks
Häufige Fragen
- Was ist eine gute Klickrate?
- Für Marketing-Kampagnen gilt eine Klickrate (CTR) um 2 % als solide, über 3 % als stark und unter 1,5 % als Warnsignal. Automations-Strecken wie Willkommens- oder Warenkorb-Mails liegen mit 5–6 % deutlich höher, weil sie relevanter und besser getimt sind. Die Richtwerte sind branchenabhängig.
- Was ist der Unterschied zwischen CTR und CTOR?
- Die Klickrate (CTR) misst Klicks im Verhältnis zu allen zugestellten E-Mails. Die Click-to-Open-Rate (CTOR) misst Klicks nur im Verhältnis zu den geöffneten E-Mails. Die CTR bewertet die Kampagne insgesamt, die CTOR isoliert die Wirkung von Inhalt und Call-to-Action nach dem Öffnen. Viele Tools nennen die CTOR fälschlich «CTR» – prüfe deshalb immer den Nenner.
- Klickrate oder Öffnungsrate – was zählt mehr?
- Die Klickrate zählt mehr. Seit Apple Mail Privacy Protection Tracking-Pixel automatisch vorlädt, ist rund die Hälfte der gemeldeten Öffnungen künstlich – die Öffnungsrate und die davon abgeleitete CTOR sind dadurch verzerrt. Ein Klick ist eine bewusste Handlung und lässt sich nicht automatisiert auslösen. Die Klickrate ist deshalb heute der verlässlichste Engagement-Messwert.
- Warum sinkt meine Klickrate?
- Häufige Ursachen sind eine unklare oder fehlende Call-to-Action, zu grosse und unsegmentierte Verteiler, nachlassende Listen-Hygiene (inaktive oder tote Adressen im Nenner) sowie sinkende Relevanz der Inhalte. Ein einzelner klarer CTA, saubere Segmentierung und das Entfernen inaktiver Kontakte heben die Klickrate meist spürbar an.