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Break-Even-Menge Rechner

Berechne, ab welcher Absatzmenge dein Produkt die Gewinnschwelle erreicht – Fixkosten geteilt durch Deckungsbeitrag pro Stück.

Break-Even-Menge

Stück bis zur Gewinnschwelle

Gewinn pro 100 Stück über BEP

Deckungsbeitrag × 100 Einheiten

BEM-Sensitivität

Break-Even-Menge Aktuell
+20 %

BEM bei +20 % Deckungsbeitrag

Neuer DB/Stück bei +20 %

Die Kurve zeigt, wie die nötige Absatzmenge sinkt, wenn der Deckungsbeitrag pro Stück steigt – bei konstanten Fixkosten. Der Regler simuliert eine Preis- oder Kostenänderung.

Nächster Schritt

Bruttomargen Rechner

Der Deckungsbeitrag steckt in deiner Marge – berechne sie genau.

Was ist die Break-Even-Menge? Definition & Formel

Die Break-Even-Menge (Gewinnschwelle, Break-Even-Point) ist die Absatzmenge, bei der Gesamterlöse und Gesamtkosten identisch sind – also weder Gewinn noch Verlust erzielt wird. Jede darüber hinaus verkaufte Einheit erzeugt direkt Gewinn in Höhe des Deckungsbeitrags. Die Kennzahl ist unverzichtbar für Produktkalkulationen, Preisfindung und Investitionsentscheidungen.

Formel

Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Stück

Break-Even-Menge berechnen – Beispiel mit Zahlen

Produkt mit Fixkosten 10.000 €, Verkaufspreis 100 €, variable Kosten 60 € → Deckungsbeitrag 40 €:

Fixkosten 10.000 €
Deckungsbeitrag (100 € − 60 €) 40 € / Stück
10.000 ÷ 40 = 250 Stück

Ab dem 251. verkauften Stück erzielt das Produkt Gewinn. Der Break-Even-Umsatz beträgt 250 × 100 € = 25.000 €.

Break-Even-Menge und Zeit: Wann ist die Schwelle erreicht?

Die Break-Even-Menge sagt, wie viele Einheiten nötig sind – nicht, wann du sie verkaufst. Bei 250 Stück Schwelle und 50 verkauften Stück pro Monat dauert es 5 Monate, bis die Fixkosten gedeckt sind. Je länger dieser Zeitraum, desto länger trägst du den Fixkostenblock aus eigener Liquidität – der Zeithorizont ist damit ebenso entscheidend wie die Menge selbst.

Break-Even-Menge senken: Fixkosten, Preis & Marge

  • Fixkosten reduzieren: Outsourcing, schlanke Strukturen oder variable statt fixer Kostenmodelle senken den Fixkostenblock und damit die Mindestabsatzmenge direkt.
  • Deckungsbeitrag erhöhen: Preissteigerungen um 5–10 % können die Break-Even-Menge um 20–30 % senken – wenn die Nachfrage elastisch genug ist.
  • Produktmix optimieren: Fokussiere auf Produkte mit hohem Deckungsbeitrag. Die Bruttomarge ist der erste Indikator für den Deckungsbeitrag pro Umsatzeinheit.
  • Variable-Kosten-Senkung: Bessere Einkaufskonditionen, effizientere Produktionsprozesse oder digitale Skalierung (Software statt physischer Einheiten) reduzieren den variablen Anteil und erhöhen den Deckungsbeitrag.

Häufige Fragen

Was ist die Break-Even-Menge und wie berechnet man sie?
Die Break-Even-Menge (auch Gewinnschwelle oder Break-Even-Point genannt) gibt an, wie viele Einheiten eines Produkts verkauft werden müssen, damit die Gesamteinnahmen die Gesamtkosten decken – also kein Gewinn, aber auch kein Verlust entsteht. Formel: Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Stück. Der Deckungsbeitrag pro Stück ist der Verkaufspreis abzüglich der variablen Kosten pro Einheit.
Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag und Bruttomarge?
Beide Kennzahlen messen, wie viel nach Abzug der variablen Kosten übrig bleibt. Der Deckungsbeitrag wird häufig in absoluten Zahlen ausgedrückt (z. B. 20 € pro Stück), die Bruttomarge als Prozentsatz des Umsatzes (z. B. 40 %). Für die Break-Even-Menge verwendest du den absoluten Deckungsbeitrag pro Stück: Verkaufspreis minus variable Kosten pro Einheit.
Was zählt zu den Fixkosten und was zu den variablen Kosten?
Fixkosten fallen unabhängig von der Produktionsmenge an: Miete, Gehälter, Versicherungen, Software-Abos, Abschreibungen. Variable Kosten steigen mit jeder zusätzlichen Einheit: Rohstoffe, Verpackung, Versandkosten, Provision pro Verkauf, Transaktionsgebühren. Die Unterscheidung ist entscheidend: Je höher der Anteil der Fixkosten, desto grösser der Leverage-Effekt – nach dem Break-Even-Point steigen die Gewinne überproportional.
Ist eine niedrigere Break-Even-Menge immer besser?
Eine niedrigere Break-Even-Menge ist grundsätzlich besser, weil du die Gewinnschwelle früher erreichst und das Verlustrisiko sinkt. Du senkst sie über tiefere Fixkosten oder einen höheren Deckungsbeitrag pro Stück. Achtung: Preisnachlässe wirken gegenteilig – eine Preissenkung um 10 % kann die nötige Menge um 30 bis 50 % erhöhen.
Wie lange dauert es bis zum Break-Even?
Die Zeit bis zum Break-Even ergibt sich aus der Break-Even-Menge geteilt durch deinen Absatz pro Monat. Beispiel: Bei einer Break-Even-Menge von 250 Stück und einem monatlichen Absatz von 50 Stück dauert es 5 Monate, bis die Fixkosten gedeckt sind. Ein höherer Absatz oder eine niedrigere Break-Even-Menge verkürzt diesen Zeitraum.