CPC Rechner
Berechne deinen Cost-per-Click und prüfe, ob deine Klickpreise im profitablen Rahmen liegen.
Cost-per-Click (CPC)
—
Durchschnittlicher Preis pro Klick
Klicks gesamt
—
Im gewählten Auswertungszeitraum
Branchen-Einordnung
Kosten pro Conversion (CPA)
—
CPC ÷ Conversion Rate
Nächster Schritt
Break-Even ROAS Rechner
Berechne den maximalen CPC, den du dir ohne Verlust leisten kannst.
Was ist CPC? Definition, Formel & Einordnung
Der Cost-per-Click (CPC) ist die Basis-Kosteneinheit jedes klickbasierten Werbekanals. Er ergibt sich aus Werbeausgaben ÷ Klicks und ist damit ein Durchschnitt über alle Auktionen des Zeitraums, nicht der Preis eines einzelnen Klicks. Er zeigt, wie viel du durchschnittlich für jeden Besucher bezahlst, der über deine Anzeige auf deine Website kommt. Zusammen mit der Conversion Rate ergibt sich daraus der CPA (Cost per Acquisition) – also das, was dich ein tatsächlicher Käufer kostet. Der maximale CPC, den du dir leisten kannst, ohne Verluste zu machen, hängt von Marge, AOV und CVR ab. Weitere Hintergründe liefert das Glossar: CPC / Max CPC. Wer Reichweite statt Klicks einkauft, rechnet stattdessen mit dem CPM / TKP Rechner; über die Klickrate lassen sich beide Abrechnungsmodelle ineinander umrechnen.
CPC berechnen – Formel
CPC = Werbeausgaben ÷ Klicks
CPC berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen
8.000 € Werbeausgaben, 16.000 Klicks im Auswertungszeitraum:
Guter CPC: Richtwerte nach Branche und Plattform
Kein universeller CPC-Benchmark ist seriös anwendbar, da die Preise extrem nach Branche und Keyword-Wettbewerb variieren. Die folgenden Gruppen stammen aus einer eigenen Messung: 45 Branchen-Keywords, abgefragt über DataForSEO für den Standort Deutschland. DataForSEO gibt Googles Ads-Daten weiter – dieselbe Grundlage, auf der auch der Keyword-Planer arbeitet:
| Segment | EUR | CHF |
|---|---|---|
| Onlinehandel & Standardprodukte | 0,30–1,20 € | 0,30–1,25 CHF |
| Lokale Dienste, Reisen & Freizeit | 1,30–2,95 € | 1,35–3,10 CHF |
| Handwerk & beratungsintensiver Kauf | 3,80–6,70 € | 4–7,05 CHF |
| Recht, Finanzen, Bildung & B2B | 7,10–19,80+ € | 7,45–20,80+ CHF |
Gemessener Klickpreis typischer Keywords je Gruppe, nicht die Spanne innerhalb einer einzelnen Branche. Einzelne Keywords liegen darüber: «erp software» kostet 35 €. CHF-Werte sind aus den Euro-Werten abgeleitet (ca. 5 % höher).
Aussagekräftiger als der Branchenvergleich ist der Vergleich mit deinem eigenen Max-CPC: Liegt dein tatsächlicher CPC darunter, erzeugst du Marge. Liegt er darüber, verlierst du Geld pro Klick. Den Max-CPC berechnest du im Break-Even ROAS Rechner. Wie sich daraus ein realistisches Monatsbudget ableitet und welche Kostenfallen dabei typisch sind, steht im Guide Google Ads Kosten.
Von CPC zu CPA: die Kosten-pro-Conversion-Brücke
Der CPC allein sagt nichts über die Kosten eines Kunden – erst mit der Conversion Rate wird daraus der CPA (Kosten pro Conversion): CPA = CPC ÷ (CVR ÷ 100). Bei 0,50 € CPC und 2 % Conversion Rate kostet dich eine Conversion 25 €. Trag deine CVR oben ein, um diese Prognose einzublenden. Wichtig zur Abgrenzung: Hier rechnest du den CPA prognostisch aus CPC und CVR hoch; deinen tatsächlichen CPA misst du im CPA/CAC-Rechner aus echten Ausgaben und Neukunden.
CPC senken: Qualitätsfaktor, Targeting & Gebotsstrategie
- Qualitätsfaktor / Relevanz verbessern: Google Ads belohnt relevante Anzeigen, Landing Pages und eine hohe historische CTR mit einem niedrigeren CPC bei gleichem Gebot. Ein Qualitätsfaktor von 8–10 kann den effektiven CPC um 30–50 % senken.
- Negative Keywords konsequent pflegen: Irrelevante Suchbegriffe erzeugen Klicks ohne Kaufabsicht – teuer und konversionsschwach. Regelmässige Suchanfragen-Analysen decken Streuverluste auf.
- CPC zusammen mit CVR betrachten: Ein niedriger CPC ist kein Selbstzweck. Ein CPC von 0,50 € bei 2 % CVR kostet 25 € pro Conversion (CPA). Sinkt die CVR auf die Hälfte, verdoppelt sich der CPA – obwohl der CPC gleich bleibt.
Hintergrund & Quellen
CPCs streuen stark nach Keyword-Intent, Wettbewerb und Plattform – die Werte oben sind grobe Orientierung, keine Garantien.
- Die Gruppen oben stammen aus einer eigenen Messung: 45 Branchen-Keywords, abgefragt für den Standort Deutschland über den Datenanbieter DataForSEO — «Google Ads Search Volume»
- Zum Vergleich die verbreiteten US-Benchmarks. Sie weichen für den deutschen Markt deutlich ab – Konsum und Reisen sind hier günstiger, Finanz- und B2B-Keywords erheblich teurer. Beide Seiten sind aus dem EWR gesperrt und darum als Archivfassung verlinkt: WordStream by LocaliQ — «Google Ads Benchmarks» (Web-Archiv)
- LocaliQ — «Search Advertising Benchmarks» (Web-Archiv)
Häufige Fragen
- Was ist der Cost-per-Click (CPC)?
- Der Cost-per-Click (CPC) ist der Preis, den du im Schnitt für einen einzelnen Klick auf deine Anzeige bezahlst. Formel: CPC = Werbeausgaben ÷ Klicks. Er ist die kleinste Abrechnungseinheit in klickbasierten Kanälen wie Google, Meta, LinkedIn oder Bing Ads – jede weitere Paid-Kennzahl baut darauf auf.
- Wie wird der CPC berechnet?
- CPC = Werbekosten ÷ Klicks. Kostet eine Kampagne 150 € und bringt 300 Klicks, liegt der CPC bei 0,50 €. Alternativ lässt er sich aus Tausenderkontaktpreis und Klickrate ableiten: CPC = (CPM ÷ 1.000) ÷ (CTR ÷ 100) – nützlich, wenn du nur Reichweiten- und Klickraten-Daten hast.
- Was ist ein guter CPC?
- Ein 'guter' CPC ist ohne Kontext kaum definierbar, da er extrem nach Branche, Keyword-Wettbewerb und Plattform variiert. Als grobe Orientierung: E-Commerce oft 0,20–1,50 €, wettbewerbsintensive B2B- und SaaS-Keywords oft 3–15 €, Finanz- und Versicherungsbranche kann 20 €+ erreichen. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit dem eigenen Max-CPC aus dem Break-Even ROAS Rechner.
- Wie hängen CPC und CPA zusammen?
- Der CPA (Kosten pro Conversion) ergibt sich aus dem CPC geteilt durch die Conversion Rate: CPA = CPC ÷ (CVR ÷ 100). Beispiel: 0,50 € CPC bei 2 % Conversion Rate ergeben 25 € pro Conversion. Ein niedriger CPC senkt den CPA nur, wenn die Klicks auch konvertieren – deshalb zählt am Ende die Kombination aus CPC und CVR, nicht der CPC allein.
- Was ist der Unterschied zwischen CPC und Max-CPC?
- Der CPC (tatsächlich bezahlt) ist das Ergebnis des Auktionsprozesses – oft niedriger als das Gebot. Der Max-CPC (maximales Gebot) ist die Obergrenze, die du bereit bist zu zahlen. Den profitablen Max-CPC – also die höchste Summe, bei der du noch keine Verluste einfährst – berechnest du mit dem Break-Even ROAS Rechner aus Marge, AOV und Conversion Rate.
Verwandte Themen
Betreibst du einen Blog oder Shop? Diesen CPC Rechner kannst du kostenlos auf deiner Website einbetten.