Marketing-Rechner

E-Mail-ROI Rechner

Formel (E-Mail-Umsatz − Kosten) ÷ Kosten Ergebnis Rendite gesamt und p. a. Richtwert solide ab 200 % p. a.

Eingaben

Umsatz durch E-Mail
Der Umsatz, den du der Kampagne zurechnen kannst. Der E-Mail-ROI stellt ihn den Kosten gegenüber.
€
Kosten der Kampagne
Tool-Kosten, Texterstellung und Automation für diese Kampagne.
€
Weitere Hebel · Zeitraum, für Rendite p. a. und Amortisation
bestimmt die Rendite p. a.
Monate

Über wie viele Monate der Ertrag anfällt.

Ergebnis

1.500,0 % Netto-Ertrag · 7.500 €

Rendite p. a.

1.500,0 %

linear über 12 Monate (Annahme) · anpassen

Amortisiert nach

0,8 Monaten

bei gleichmässigem Ertrag

Kumulierter Netto-Ertrag über den Zeitraum

Was ist E-Mail-ROI? Formel, Beispiel & Benchmarks

Return on Investment – berechne, wie viel Gewinn deine E-Mail-Kampagne im Verhältnis zu den Kosten erzielt.

Der E-Mail-ROI misst, wie viel Gewinn eine E-Mail-Kampagne im Verhältnis zu den eingesetzten Kosten erzielt. E-Mail hat aus einem einfachen Grund meist den höchsten ROI aller Marketingkanäle: Die variablen Kosten pro versendeter E-Mail sind minimal, während die Zielgruppe aus bereits gewonnenen Kontakten besteht – du zahlst keine Klickkosten. Das Verhältnis von Umsatzpotenzial zu Kosten ist daher strukturell besser als bei jedem Paid-Kanal. Die Formel dahinter ist dieselbe wie im allgemeinen ROI Rechner; hier sind Ertrag und Kosten nur bereits auf den E-Mail-Kanal zugeschnitten.

E-Mail-ROI (%) = (Umsatz − Kosten) ÷ Kosten × 100

Rendite p. a. (%) = E-Mail-ROI gesamt × 12 ÷ Betrachtungszeitraum

E-Mail-ROI berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen

Eine Willkommens-Sequenz generiert 8.000 € Umsatz bei 500 € Gesamtkosten (Tool + Texterstellung):

Umsatz durch E-Mail 8.000 €
Kosten der Kampagne 500 €
Gewinn = 8.000 − 500 = 7.500 €
ROI = 7.500 ÷ 500 × 100 = 1.500 %

E-Mail-ROI in Prozent vs. Verhältnis (z. B. 36:1)

Litmus (State of Email) nennt regelmässig ein Verhältnis von rund 36:1 – im Retail/E-Commerce sogar höher (~45:1). Das entspricht einem ROI von rund 3.500 % – beide Darstellungen messen exakt dasselbe, nur aus verschiedenen Perspektiven. Das Verhältnis (Umsatz ÷ Kosten) ist intuitiver für "Wie viel bekomme ich pro Euro zurück?", der ROI-Prozentsatz passt besser zum Kanalvergleich: Ein ROI von 200 % bei Paid Ads ist beeindruckend; bei E-Mail wäre er unterdurchschnittlich.

Diese oft zitierten Werte sind Selbstauskunft-Durchschnitte aus Marketer-Befragungen und eine Obergrenze, kein garantierter Wert – der eigene ROI aus zurechenbarem Umsatz zählt. Mehr dazu im E-Mail-ROI-Faktencheck.

E-Mail-ROI (Durchschnitt) ca. 36:1
Retail / E-Commerce / Consumer ca. 45:1

Guter E-Mail-ROI: Aktuelle Benchmarks und Einordnung

Die Einordnung misst die annualisierte Rendite (p. a.), nicht den rohen E-Mail-ROI. Das ist relevant, weil Kampagnen sehr unterschiedliche Laufzeiten haben: Eine einmalige Sequenz mit 1.500 % ROI über einen Monat entspricht ~18.000 % p. a.; dieselbe Automation über 12 Monate liefert 1.500 % p. a. Bei kurzen, hochprofitablen Kampagnen kann der Marker am Ende der Skala stehen – das ist korrekt.

Verlust < 0 % p. a.
Ausbaufähig 0–200 % p. a.
Solide 200–400 % p. a.
Stark > 400 % p. a.

Für E-Mail mit strukturell niedrigen variablen Kosten sind 200–400 % p. a. eher unterdurchschnittlich für gepflegte Listen; automatisierte Sequenzen (Willkommen, Warenkorb-Abbruch) treiben die Werte weit über 400 %.

E-Mail-ROI steigern: Segmentierung, Automation & mehr

  • Segmentierung & Automation: Gezielt versendete E-Mails (z. B. an Käufer eines bestimmten Produkts, Warenkorb-Abbrecher) erzielen deutlich höheren Umsatz bei gleichem oder geringerem Aufwand. Trigger-Mails übertreffen Massen-Broadcasts um den Faktor 2–5x.
  • Listen-Hygiene: Inaktive Kontakte erhöhen Kosten (höhere Tier-Gebühren im E-Mail-Tool), drücken Öffnungsrate und können Deliverability beschädigen. Regelmässiges Bereinigen senkt Kosten und schützt den Umsatz.
  • Deliverability schützen: Eine schlechte Sender-Reputation führt zu Spam-Einstufungen – E-Mails, die nicht zugestellt werden, generieren keinen Umsatz. SPF, DKIM und DMARC korrekt konfigurieren; Bounce-Rate unter 2 % halten.

Hintergrund & Quellen

E-Mail-ROI-Zahlen sind Selbstauskunft-Durchschnitte und variieren stark; sie sind Orientierung, kein garantierter Wert.

Häufige Fragen

Was ist der E-Mail-ROI?

Lohnt sich das Budget für Texterstellung, Versandtool und Automation? Der E-Mail-ROI stellt den Gewinn einer Kampagne ihren Kosten gegenüber und macht genau das sichtbar – und damit auch, warum E-Mail oft den höchsten ROI aller Marketingkanäle erreicht.

Wie berechnet man den E-Mail-ROI?

E-Mail-ROI (%) = (Umsatz − Kosten) ÷ Kosten × 100. Beispiel: 8.000 € Umsatz, 500 € Kosten → ROI = (8.000 − 500) ÷ 500 × 100 = 1.500 %.

Was ist ein guter E-Mail-ROI?

Litmus (State of Email) nennt einen durchschnittlichen E-Mail-ROI von rund 36:1 (rund 3.600 %); im Retail/E-Commerce liegt er höher (~45:1). Es handelt sich um Selbstauskunft-Durchschnitte aus Marketer-Befragungen. Da die variablen Kosten pro E-Mail sehr niedrig sind, ist ein ROI von 1.000 % und mehr realistisch – vorausgesetzt, die Liste ist gepflegt und die Segmentierung funktioniert.

Was ist der Unterschied zwischen ROI 1.500 % und dem Verhältnis 16:1?

Beide messen dasselbe, nur in unterschiedlicher Darstellung: ROI 1.500 % entspricht dem Verhältnis 16:1 (Umsatz ÷ Kosten = 8.000 ÷ 500). Ein ROI von 0 % bedeutet Break-Even (1:1), 100 % = 2:1, 1.500 % = 16:1.