Marketing-Rechner

CPC Rechner

Formel Werbeausgaben ÷ Klicks Ergebnis Betrag pro Klick Median Onlinehandel 0,83 €

Eingaben

Werbeausgaben
Der bezahlte Betrag im Zeitraum, den du auswertest. Klicks und Kosten müssen aus demselben Zeitraum stammen.
€
Klicks
Die Anzahl bezahlter Klicks im selben Zeitraum, so wie sie die Werbeplattform ausweist.
Klicks
Branche
Wähl deine Branche, dann zeigt die Einordnung Median und Gebotsspanne aus unserer eigenen Messung.
Weitere Hebel · Conversion Rate, für die Kosten pro Kauf
bestimmt die Kosten pro Kauf
%

Anteil der Besucher/Klicks, der die Zielaktion auslöst (Conversions ÷ Besucher). Der CPC-Rechner rechnet daraus den effektiven CPA hoch. → Hier berechnen

Ergebnis

0,50 € Klicks gesamt · 16.000

Kosten pro Conversion (CPA)

25,00 €

bei 2 % Conversion Rate (Annahme) · anpassen

Max CPA

50,00 €

Bestellwert × Marge (Annahme) · Hier berechnen

Branchen-Einordnung

Spanne der Branchen-Mediane unserer Messung, Oktober 2026 · zur Studie

Onlinehandel & Standard­produkte 0,55–1,65 €
Lokale Dienste, Reisen & Freizeit 0,85–1,65 €
Handwerk & beratungs­intensiver Kauf 1,20–1,95 €
Recht, Finanzen, Bildung & B2B 3,65–8,65 €
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Was ist CPC? Definition, Formel & Einordnung

Berechne deinen Cost-per-Click und prüfe, ob deine Klickpreise im profitablen Rahmen liegen.

Der Cost-per-Click (CPC) ist die Basis-Kosteneinheit jedes klickbasierten Werbekanals. Er ergibt sich aus Werbeausgaben ÷ Klicks und ist damit ein Durchschnitt über alle Auktionen des Zeitraums, nicht der Preis eines einzelnen Klicks. Er zeigt, wie viel du durchschnittlich für jeden Besucher bezahlst, der über deine Anzeige auf deine Website kommt. Zusammen mit der Conversion Rate ergibt sich daraus der CPA (Cost per Acquisition) – also das, was dich ein tatsächlicher Käufer kostet. Der maximale CPC, den du dir leisten kannst, ohne Verluste zu machen, hängt von Marge, AOV und CVR ab. Weitere Hintergründe liefert das Glossar: CPC / Max CPC. Wer Reichweite statt Klicks einkauft, rechnet stattdessen mit dem CPM / TKP Rechner; über die Klickrate lassen sich beide Abrechnungsmodelle ineinander umrechnen.

CPC berechnen – Formel

CPC = Werbeausgaben ÷ Klicks

CPC berechnen – Beispiel mit konkreten Zahlen

8.000 € Werbeausgaben, 16.000 Klicks im Auswertungszeitraum:

Werbeausgaben8.000 €
Klicks16.000
CPC = 8.000 ÷ 16.000 = 0,50 €

Guter CPC: Richtwerte nach Branche und Plattform

Kein universeller CPC-Benchmark ist seriös anwendbar, da die Preise extrem nach Branche und Keyword-Wettbewerb variieren. Die folgenden Gruppen stammen aus unserer Datenstudie, gemessen in Deutschland und der Schweiz über DataForSEO. DataForSEO gibt Googles Ads-Daten weiter – dieselbe Grundlage, auf der auch der Keyword-Planer arbeitet:

Die Tabelle lässt sich seitlich verschieben, rechts folgt die Spalte CHF.

SegmentEURCHF
Onlinehandel & Standardprodukte0,55–1,65 €1,05–2,10 CHF
Lokale Dienste, Reisen & Freizeit0,85–1,65 €1,25–1,85 CHF
Handwerk & beratungsintensiver Kauf1,20–1,95 €1,45–1,95 CHF
Recht, Finanzen, Bildung & B2B3,65–8,65 €4,05–10,30 CHF

Die mittlere Hälfte der Branchen je Gruppe (25. bis 75. Perzentil der Branchen-Mediane), EUR gemessen in Deutschland, CHF in der Schweiz. Die Gruppen überlappen: Die Branche sagt mehr über den Klickpreis als die Gruppe, darum lässt sie sich oben im Rechner wählen. Alle Werte je Branche stehen in der Datenstudie Google-Ads-Klickpreise nach Branche.

Aussagekräftiger als der Branchenvergleich ist der Vergleich mit deinem eigenen Max-CPC: Liegt dein tatsächlicher CPC darunter, erzeugst du Marge. Liegt er darüber, verlierst du Geld pro Klick. Den Max-CPC berechnest du im Break-Even ROAS Rechner. Wie sich daraus ein realistisches Monatsbudget ableitet und welche Kostenfallen dabei typisch sind, steht im Guide Google Ads Kosten.

Von CPC zu CPA: die Kosten-pro-Conversion-Brücke

Der CPC allein sagt nichts über die Kosten eines Kunden – erst mit der Conversion Rate wird daraus der CPA (Kosten pro Conversion): CPA = CPC ÷ (CVR ÷ 100). Bei 0,50 € CPC und 2 % Conversion Rate kostet dich eine Conversion 25 €. Trag deine CVR oben ein, um diese Prognose einzublenden. Wichtig zur Abgrenzung: Hier rechnest du den CPA prognostisch aus CPC und CVR hoch; deinen tatsächlichen CPA misst du im CPA/CAC-Rechner aus echten Ausgaben und Neukunden.

CPC senken: Qualitätsfaktor, Targeting & Gebotsstrategie

  • Qualitätsfaktor / Relevanz verbessern: Google Ads belohnt relevante Anzeigen, Landing Pages und eine hohe historische CTR mit einem niedrigeren CPC bei gleichem Gebot. Ein Qualitätsfaktor von 8–10 kann den effektiven CPC um 30–50 % senken.
  • Negative Keywords konsequent pflegen: Irrelevante Suchbegriffe erzeugen Klicks ohne Kaufabsicht – teuer und konversionsschwach. Regelmässige Suchanfragen-Analysen decken Streuverluste auf.
  • CPC zusammen mit CVR betrachten: Ein niedriger CPC ist kein Selbstzweck. Ein CPC von 0,50 € bei 2 % CVR kostet 25 € pro Conversion (CPA). Sinkt die CVR auf die Hälfte, verdoppelt sich der CPA – obwohl der CPC gleich bleibt.

Hintergrund & Quellen

CPCs streuen stark nach Keyword-Intent, Wettbewerb und Plattform – die Werte oben sind grobe Orientierung, keine Garantien.

Häufige Fragen

Was ist der Cost-per-Click (CPC)?

Der Cost-per-Click (CPC) ist der Preis, den du im Schnitt für einen einzelnen Klick auf deine Anzeige bezahlst. Formel: CPC = Werbeausgaben ÷ Klicks. Er ist die kleinste Abrechnungseinheit in klickbasierten Kanälen wie Google, Meta, LinkedIn oder Bing Ads – jede weitere Paid-Kennzahl baut darauf auf.

Wie wird der CPC berechnet?

CPC = Werbekosten ÷ Klicks. Kostet eine Kampagne 150 € und bringt 300 Klicks, liegt der CPC bei 0,50 €. Alternativ lässt er sich aus Tausenderkontaktpreis und Klickrate ableiten: CPC = (CPM ÷ 1.000) ÷ (CTR ÷ 100) – nützlich, wenn du nur Reichweiten- und Klickraten-Daten hast.

Was ist ein guter CPC?

Ein 'guter' CPC ist ohne Kontext kaum definierbar, da er extrem nach Branche, Keyword-Wettbewerb und Plattform variiert. Als grobe Orientierung: E-Commerce oft 0,20–1,50 €, wettbewerbsintensive B2B- und SaaS-Keywords oft 3–15 €, Finanz- und Versicherungsbranche kann 20 €+ erreichen. Aussagekräftiger ist der Vergleich mit dem eigenen Max-CPC aus dem Break-Even ROAS Rechner.

Wie hängen CPC und CPA zusammen?

Der CPA (Kosten pro Conversion) ergibt sich aus dem CPC geteilt durch die Conversion Rate: CPA = CPC ÷ (CVR ÷ 100). Beispiel: 0,50 € CPC bei 2 % Conversion Rate ergeben 25 € pro Conversion. Ein niedriger CPC senkt den CPA nur, wenn die Klicks auch konvertieren – deshalb zählt am Ende die Kombination aus CPC und CVR, nicht der CPC allein.

Was ist der Unterschied zwischen CPC und Max-CPC?

Der CPC (tatsächlich bezahlt) ist das Ergebnis des Auktionsprozesses – oft niedriger als das Gebot. Der Max-CPC (maximales Gebot) ist die Obergrenze, die du bereit bist zu zahlen. Den profitablen Max-CPC – also die höchste Summe, bei der du noch keine Verluste einfährst – berechnest du mit dem Break-Even ROAS Rechner aus Marge, AOV und Conversion Rate.

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